Kirchenbibliothek Loitz

Kurzmitteilung

Kirchenbibliothek Loitz

Herzogin Sophie Hedwig von Pommern stiftete 1611 die historische Kirchenbibliothek in Loitz. Derzeit wird diese Sammlung von Dr. Kruse, einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel erforscht. Ihr Spezialgebiet ist die Bucharchäologie.

http://aetherfluegelundpflasterstiefel.blogspot.de/2017/02/kirchliche-schatze.html

Der elektronische Lesesaal der Martin-Opitz-Bibliothek

Beispiel von Literatur über Pommern im elektronischen Lesesaal

Beispiel von Literatur über Pommern im elektronischen Lesesaal

Die Martin-Opitz-Bibliothek ist bekannt für die verschiedenen Bestände zu den historischen preußischen Ostprovinzen (Pommern, Ost/Westpreußen, Schlesien), weniger bekannt jedoch ist der elektronische Lesesaal.

Über die Bestände und die Benutzung der Martin-Opitz-Bibliothek hat Margret Ott bereits 2013 hier in unserem Blog berichtet, ich möchte mit diesem Artikel nun näher auf den elektronischen Lesesaal eingehen.

Der elektronische Lesesaal ist über eine Java Anwendung erreichbar, frei einsehbare Digitalisate sind auch ohne Java-Anwendung zugänglich. Auf den Seiten der MOB gibt es eine Auswahl an Sammlungen, die über eine direkte Schnittstelle aufrufbar ist: http://martin-opitz-bibliothek.de/de/sammlungen/digitale-sammlungen

Erforderlich ist zur Ausführung über die Java Anwendung eine aktuelle Java Version, welche kostenlos unter Java.com heruntergeladen und installiert werden kann.

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Buchscanner

Seit heute sind die Bibliothek und das Archiv des Pommerschen Greif in Züssow stolzer Besitzer eines Buchscanners. Die Anschaffung erfolgte mit Hilfe von Fördermitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern und einem nicht unerheblichen Eigenanteil, zu dem etliche Mitglieder dankenswerterweise eine Spende beigetragen haben.

Scanner

Unsere Bibliotheksbetreuer Britta und Hagen Kertscher mit dem neuen Scanner. Foto: K.-F. Schwirz

Das Gerät vom Typ Zeutschel Zeta-comfort ist mit neuester Hard- und
Software ausgestattet (siehe Infos unter
http://www.zeutschel.de/de/produkte/scanner/farbscanner/zeta-comfort.html) und wird die Arbeit unserer ehrenamtlichen Bibliothekare in Züssow bei der digitalen
Erfassung von Dokumenten, Büchern und Zeitschriften wesentlich
erleichtern. Auch Bestellungen von Nutzern lassen sich nunmehr schnell
abarbeiten und können durch den Versand der entsprechenden Dateien auf
elektronischem Wege erledigt werden.

Neue Suchfunktion

Großartig! Über eine zuschaltbare Funktion können jetzt über 440.000 urheberrechtsfreie Titel aus dem Bestand der Bayerische Staatsbibliothek auch im Volltext durchsucht und zur Lektüre angezeigt werden. Es handelt sich um Bücher und Zeitschriften aus dem 19. Jahrhundert.
Dabei z.B. das Amtsblatt der preußischen Regierung Köslin digital 1821 – 1876 u.v.m. Natürlich gibt es bei den alten Schrifttypen viel OCR-Fehler, aber da man das Ergebnis in einem Vorschaufenster sieht, kann man schon vorab entscheiden, ob es vielleicht lohnend ist, den Treffer weiter zu untersuchen.

https://opacplus.bsb-muenchen.de/metaopac/start.do

Nationalbibliothek in Leipzig

Einen Kurzurlaub in Leipzig nutzte ich zum Besuch der Deutschen Nationalbibliothek, ehemals Deutsche Bücherei,  in Leipzig.

dnb

Hauptgebäude der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig Foto M.Ott

Sie ist neben Frankfurt die zentrale Archivbibliothek für alle Medienwerke in deutscher Sprache und sammelt in gesetzlichem Auftrag in Deutschland ab 1913 veröffentlichte Medienwerke (auf der Grundlage des Pflichtexemplarrechts). Weiterlesen

Wiederentdeckt – das 200 Jahre alte Poesiealbum von Julie Kellman

In der Sammlung von Herrn Superintendent Klaus Ewert, die in der Bibliothek des Vereins Pommerscher Greif e. V verwahrt wird, befindet sich ein Poesiealbum, welches Herr Sup. Ewert mit Mariana Fabricius 1813 – 1826 betitelte. Es ist nichts darüber bekannt, wie dieses Poesiealbum in seinen Bestand gelangte.

Bei der Nennung der ehemaligen Eigentümerin dieses Albums irrte Herr Sup. Ewert. Als ich es in der Greif-Bibliothek entdeckt hatte, kam ich nach genauer Betrachtung der Widmungen und der Signaturen der Personen, die sich darin verewigt hatten, zu dem Schluss, dass dies tatsächlich das Poesiealbum von Julie Kellman*, einer Tochter des langjährigen und bekannten Pastors in Brandshagen, Carl Hermann Kellman gewesen ist. Mariana Fabricius, die sich am 3. Januar 1814 auf der ersten Seite des Albums eingetragen hatte, ist vermutlich zu der Zeit eine Freundin von Julie gewesen.

Nicht jede Widmung wurde mit einem Datum versehen; datierte Widmungen gibt es aber schon aus dem Sommer 1813 und enden im Jahr 1826. Es gibt eine Widmung, welche mit dem Jahr 1831 datiert ist, hier liegt aber vermutlich ein Zahlendreher vor.

Wie komme ich nun zu dem Schluss, dass dies einmal das Poesiealbum von Julie Kellman gewesen ist?

Bei oberflächlicher Betrachtung fällt nicht auf, dass der rote Hartpappendeckel nur eine Schutzhülle für das sich darin befindlichen Albums ist. Auf dem vorderen – tatsächlichen – Deckel wurden die Initialen der Eigentümerin geprägt,

J. K.

 Einband Initialen J K

Auf der Rückseite steht das Jahr 1813. Weiterlesen

DJVU – keine Probleme

Viele der für unsere Forschungen wichtigen Bücher in den polnischen Bibliothken werden im DJVU-Format bereitgestellt. Um diese Bücher anzusehen, brauchte man früher ein DJVU-Plugin und Java, das reicht inzwischen wegen erhöhter Sicherheitsanforderungen oft nicht mehr aus.
Inzwischen bieten die polnischen Bibliotheken aber die Möglichkeit an, ihre Inhalte mit HTML5 fähigen Browsern ohne lästiges plug-in oder Umstellung der Sicherheitseinstellungen zu besuchen. Weiterlesen

Reilly Karten

Franz Johann Joseph von Reilly * 18.8.1766 Wien, † 6.7.1820 Wien war Verleger, Kartograph und Schriftsteller.
Nach dreijähriger unbezahlter Tätigkeit im Staatsdienst begann R. 1789 aufgrund des von seinem Vater geerbten Vermögens mit der Herausgabe kartographischer Kupferstichwerke. Vorbild dürfte Franz Anton Schrämbl (1751–1803) gewesen sein, der seit 1786 zunächst in Troppau, dann in Wien einen großformatigen Weltatlas veröffentlichte. Im Unterschied zu Schrämbl wählte R. für seinen „Schauplatz der fünf Theile der Welt“ ein handliches Kartenformat, das den Käuferwünschen eher entgegenkam und dementsprechend zu einem großen Verkaufserfolg wurde. Nachdem der Atlas bis Ende 1802 auf fast 700 Kartenblätter angewachsen war, kam es infolge der Napoleonischen Kriege zu Verzögerungen und 1806 zum Abbruch des Unternehmens. So umfaßt der „Schauplatz“ letzten Endes nur Europa, zählt jedoch mit 830 Karten bis heute zu den umfangreichsten geographischen Atlanten weltweit.

Des Schwedischen Herzogthums Pommern Nordwestliche Aemter

Des Schwedischen Herzogthums Pommern Nordwestliche Aemter

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