Holocaust Gedenken

Kurzmitteilung

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Die Deportation von 1107 Juden aus Stettin nach Lublin am 13.02.1940 war der Auftakt zur „Endlösung der Judenfrage“. Von den 1107 Menschen kamen mindestens 846 aus Stettin. Insgesamt waren 27 Orte in Pommern von der Deportation betroffen.
Administration des Grauens
Listen auf http://www.statistik-des-holocaust.de/list_ger_brb_400213.html

Jüdisches Leben in Greifenberg und Treptow an der Rega in Hinterpommern

Kurzmitteilung

Neuerscheinung: Jüdisches Leben in Greifenberg und Treptow an der Rega in Hinterpommern

Von der Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg bis zum Holocaust
von Erich Müller
Reihe: Geist und Wissen (Band 24)
132 Seiten, 24 S/W- und 5 Farbabbildungen,
Broschur, 14,8x21cm,
ISBN: 978-3-86935-275-6
Verlagsinformation

ZDF-History – Die großen Fluchten

„ZDF-History“ zeigt Fluchtgeschichten aus verschiedenen Jahrhunderten, erinnert auch an die Hugenotten, französische Glaubensflüchtlinge, die einst nach Preußen kamen und das Land mit aufbauten, blickt auf die Motive der deutschen Amerika-Auswanderer und das Schicksal der „Republikflüchtlinge“ aus der DDR. Das Nazi-Regime hatte vielen Menschen, vor allem Juden, nur eine Wahl gelassen: Flucht oder Tod.

https://www.youtube.com/watch?v=vL5J6-gpaFs

Erinnerungen an die Familie des jüdischen Schuhmachers Paul Gruschke

Erinnerungen an die Familie des jüdischen Schuhmachers Paul Gruschke im Haus  Mittwochstr. 10 in der Stettiner Altstadt

Zu der jüdischen Familie Gruschke, die in der Übersicht „Welche Stettiner Geschäfte sind jüdisch?“ fälschlich Grußke genannt wurde, hat uns unser aufmerksamer Leser Lothar Lentz, der im selben Haus aufwuchs, seine Erinnerungen zugeschickt. Für die Überlassung und Genehmigung zur Veröffentlichung danken wir sehr herzlich.

Die Familie des Schuhmachers Paul Gruschke wohnte in der Mittwochstr. 10 der Stettiner Altstadt. Die Straße führt direkt vom Stettiner Schloss hinunter zum Bollwerk (heute ul. Środowa)

Kartenausschnitt Stettiner Altstadt, Foto via sedina.pl, bearbeitet

Mittwochstr. in der Stettiner Altstadt, Kartenausschnitt  via sedina.pl, bearbeitet

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Kennkarten pommerscher Juden

Im Bestand „Polizeipräsidium Stettin“ im Staatsarchiv Stettin befinden sich Kennkarten und andere Unterlagen auch im Zusammenhang mit der Vertreibung der pommerschen Juden, die sich jetzt zum 75ten Mal jährte.

Mehrer polnische Medien berichteten über diesen Bestand und Erec Israel und wyborcza.pl veröffentlichten auch Fotos davon.

Kennkarte von Günter Klein

Kennkarte von Günter Klein

Wir haben die ca. 30 Dokumente aus beiden Seiten erfasst und mit dem Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung in Deutschland (1933-1945) und der Datenbank der Opfer des Holocaust auf http://www.yadvashem.org/ abgeglichen. Nicht alle Schicksale liessen sich klären, falls sie Ergänzungen haben oder Lesefehler feststellen, teilen Sie uns diese bitte mit: Weiterlesen

Administration des Grauens – Vor 75 Jahren: Deportation pommerscher Juden

Die Synagoge in Stettin

Die Synagoge in Stettin (photo from sedina.px.pl) [Public domain], via Wikimedia Commons

Am 13. Februar 1940 wurden 1107 sogenannte reichsdeutsche Juden aus 20 Orten in Pommern von SA- und SS-Einheiten zusammengetrieben und in die militärisch besetzten polnischen Gebiete, das sogenannte Generalgouvernement, deportiert. Weiterlesen