Pommern 1931

Kurzmitteilung

Pommern 1931:
Der kleine Film zeigt Aufnahmen aus Jamund und Köslin 1931.
Der Ort Jamund liegt in Hinterpommern südlich des Jamunder See (Jamno), eines Strandsees der Ostsee. Etwa 5 Kilometer südlich des Ortes liegt die Stadtmitte von Köslin (Koszalin). Bis 1945 war Jamund ein volkskundliches Rückzugsgebiet, in dem sich Bestandteile und Zeugnisse älterer bäuerlicher Kultur – vor allem die eigenständige Jamunder Bauerntracht – erhalten hatten. Die Aufnahmen aus Jamund stammen vermutlich aus dem genossenschaftlichen Werbefilm „Ein Kampf um die Heimat“ und wurden teils mit Berufsschauspielern gedreht.

Verzeichnis der pommerschen Pfarrer

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Verzeichnis der pommerschen Pfarrer

Neuerscheinung: Verzeichnis der pommerschen Pfarrer in den Regierungsbezirken Stettin und Köslin von 1903 bzw. 1912 bis zur Vertreibung
Ein Verzeichnis der pommerschen Pfarrer für die Jahre 1903 bzw. 1912 bis ca. 1950 aus den Regierungsbezirken Stettin und Köslin ist erschienen. Das Projekt wird von Pastor i.R. Friedrich Bartels verantwortet. Das Verzeichnis sei insofern ein besonderes Dokument, als dass es die Besetzungslisten aller hinterpommerschen Gemeinden und die Wege vieler, durch Krieg, Flucht und Vertreibung aus ihren hinterpommerschen Gemeinden ausgeschiedener Pfarrer festhält, so Friedrich Bartels.
Wilhelm Rohde: Verzeichnis der pommerschen Pfarrer in den Regierungsbezirken Stettin und Köslin von 1903 bzw. 1912 bis zur Vertreibung. 166 Seiten, 18,00 €. Sonderheft 18 des Sedina-Archivs

Vertrieb über den Pommerschen Greif c/o Ralf Wiedemann: ralf.wiedemann@pommerscher-greif.de
Der Band war die Jahresgabe 2017 für Mitglieder des Vereins, insofern also „umsonst“ für Mitglieder des Vereins.

Wie die Kindertransporte tausende Leben retteten

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Kindertransporte: 1938 begannen die Transporte jüdischer Kinder nach England. Auf dem ersten Transport war der 1925 in Köslin geborene Lothar Baruch. Seine Eltern und seine Schwester wurden nach Riga deportiert und dort ermordet.
Unter dem Namen Leslie Baruch Brent wurde aus dem kleinen Jungen aus Köslin einer der führenden Transplantationsmediziner Englands = https://www.aerzteblatt.de/archiv/150569/Leslie-Baruch-Brent-Vor-75-Jahren-aus-Deutschland-geflohen

http://www.tagesspiegel.de/berlin/judenverfolgung-im-dritten-reich-wie-die-kindertransporte-tausende-leben-retteten/20613668.html

Friedhof in Güdenhagen Mścice

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Friedhof in Güdenhagen Mścice

Unser Thema im November.: Friedhöfe – zerstört-renoviert-erhalten
Der ehemalige Friedhof in Güdenhagen Mścice Kreis Köslin.

Paweł Bułło hat ein Auge für stimmungsvolle Bilder.
http://pawelbullo.blogspot.de/2016/11/niemiecki-cmentarz-w-mscicach.html

Historische Stadtpläne Polen

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Historische Stadtpläne Polen

Die Seite http://stareplanymiast.pl/ sammelt historische Stadtpläne aus Polen. Wenn man den polnischen Namen der gesuchten Stadt kennt, findet man im Menu w/g miast in der Kopfzeile auch viele pommersche Städte. Ganz unten auf der jeweiligen Seite findet sich auch der Link zum Projektion der historischen Karte auf einen modernen Google-Plan „Bezpośredni link do nakładki:“ Die Transparenz lässt sich dort oben rechts mit einem Schieber einstellen, so kann man moderne Straßennamen für historische Bezeichnungen finden.
Enthalten: Belgard, Rügenwalde, Kolberg, Köslin, Rummelsburg, Schneidemühl, Schlawe, Stolp, Stettin, Stargard, Swinemünde, Treptow, Stolpmünde, Flatow, Falkenburg.

Notgeld in den Städten Rügenwalde/Darłowo, Köslin/Koszalin, Pollnow/Polanów, Zanow/Sianów und Schlawe/Sławno

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Notgeld

Grzegorz Chmielecki hat ein Buch „Notgeld in den Städten Rügenwalde/Darłowo, Köslin/Koszalin, Pollnow/Polanów, Zanow/Sianów und Schlawe/Sławno“ geschrieben.

Notgeld

Zusammenfassung: Die vorliegende Arbeit von Grzegorz Chmielecki behandelt das Thema „Notgeld in den Städten Rügenwalde/Darłowo, Köslin/Koszalin, Pollnow/Polanów, Zanow/Sianów und Schlawe/Sławno“. Das provisorische Geld wurde von Institutionen und Firmen aus den genannten Ortschaften in den Jahren 1917 bis 1923 herausgegeben. Die Arbeit besteht aus sieben Teilen. Teil 1 enthält allgemeine Informationen über das Notgeld. Der Autor stellt die verschiedenen Emissionen und die Geschichte des Geldes vor, aber auch die angewandten Sicherungstechniken bei Geldscheinen, so wie die in der Produktion verwerteten Materialien. In den anderen fünf Abschnitten wird das Notgeld aus den verschiedenen Ortschaften, die die Scheine emittiert haben, besprochen. Die Beschreibungen sind chronologisch angeordnet und mit Illustrationen einiger Abarten der Banknoten versehen. Natürlich so weit sie identifiziert wurden. In der Klassifizierung beachtete man u. a. die zum Druck verwendete Papiersorte, die Art der Wasserzeichen, die laufenden Nummern, grafische Elemente und den Schnitt der Lettern. Teil zwei zeigt die Emission der Rügenwalder Notgeldscheine aus den Jahren 1917-1923 und die der Rügenwaldermünde von 1920-1921. Die meisten wurden von der Stadtgemeinde Rügenwalde herausgegeben. Die Rügenwaldermünde war selbständiger Emittent ihres Geldes. Die Fleisch- und Wurstfabrik Georg Schmidthals hat gegen Ende der Inflationszeit eigenes Notgeld gedruckt. Der Autor beschreibt insgesamt 31 verschiedene Nominale aus Rügenwalde und der Münde.
In Teil drei werden Notgeldscheine aus Köslin beschrieben, Jahre 1921-1923. Der Autor bespricht 25 verschiedene Ausgaben. Das Pollnower Notgeld aus den Jahren 1918-1923 wird in Teil vier dargestellt. Zusammen 13 verschiedene Banknoten. Teil fünf befasst sich mit Dokumenten, die das Stadtamt in Zanow in Sachen Notgelddruck erhalten hat. Die Vorschläge enthielten Druckproben von Scheinen aus anderen Gemeinden. In Endeffekt hat die Stadt Zanow kein Notgeld emittiert. In Teil sechs beschreibt der Autor Emissionen von Notgeld aus den Jahren 1917-1923, gedruckt in Stadt und Kreis Schlawe. Zusammen 13 Nominalien.
Der letzte, siebte, Abschnitt enthält eine Liste der Personen, die mit der Herausgabe von Notgeld verbunden waren. Unter ihnen befinden sich Vertreter der Regierung, Bürgermeister, Stadträte und Firmenbesitzer, die für den Druck der Geldscheine und Prägen der Münzen verantwortlich waren. In dieser Ausgabe befinden sich 211 Abbildungen von Wertpapieren aus folgenden Sammlungen: Deutsche Bundesbank in Frankfurt am Main, HVB Stiftung Geldscheinsammlung in München, Museum Mittelpommerns in Slupsk, Staatliches Archiv in Szczecin, Karl-Christian Boenke aus Bonn, Zbigniew Wojtkiewicz aus Koszalin und Grzegorz Chmielecki aus Darlowo, Autor der Arbeit. Übersetzung a. d. Polnischen – L. Brygida Jerzewska

 

Beispielseiten und Bezugsquellen auf http://www.ipomorze.pl/pieniadz_zastepczy_miast_i_gmin_powiatu_slawienskiego_i_koszalinskiego_oraz_koszalina,1498995947.html