Sammlung Groeningianer

Gröningsches Gymnasium Stargard

Gröningsches Gymnasium Stargard

Die Welt ist ja manchmal sehr klein: Auf dem Genealogen-Tag in Altenberge kam ich mit einem Mitarbeiter des Landesarchives NRW ins Gespräch, wir kamen von der Causa Stralsund auf Pommern im Allgemeinen zu sprechen und er erzählte, das er ein Findbuch erstellt habe über den Nachlass der  ”Vereinigung ehemaliger Gröningianer”. Das interessierte mich, denn wer kommt schon auf die Idee, dass so etwas in Münster im Archiv zu finden ist?

Inzwischen hatte ich Gelegenheit, dieses Findbuch einzusehen und kann jedem an der Geschichte dieser Schule interessiertem nur raten, sich diesen Bestand in Münster anzusehen. Neben den zu erwartenden Vereinsunterlagen enthält die Sammlung viele Abschriften alter Urkunden, Mitteilungen über Lehrer und Schüler, (komplette?) Schulprogramme, Fotos und auch Material über andere Schulen und deren Vereine:  Greifenberger Gymnasium, Vereinigung Ehemalige Kaiserin-Auguste-Viktoria Schule Stettin , Bund ehemaliger Schülerinnen der Königin-Luise-Schule zu Stargard/Pommern und Vereinigung ehemaliger Oberrealschüler zu Stargard. Fragen zum Findbuch können sie gerne hier in den Kommentaren stellen. Weiterlesen

Die Bauern in den Kämmereidörfern der Stadt Rügenwalde

Die Bauern, die Höfe und die Ackerwerke in den Kämmereidörfern der Stadt Rügenwalde (Darłowo) in den Jahren 1717 (Hufenklassifikation) und 1719 (Visitation) Hermann Seils, Richtenberg 2012

Buchtitel

Buchtitel

Unser Mitglied Dr. Hermann Seils hat jetzt im Selbstverlag seine Arbeit über die Dörfer Grupenhagen(Grupy), Rußhagen(Rusko), Sellen(Zielowo), See Suckow (Zukowo Morskie) und Zizow (Cisowo), die alle Eigentumsdörfer der Stadt Rügenwalde (Darlowo) waren, vorgelegt. Er beschreibt die genannten Dörfer und berichtet auf Basis der im Landesarchiv Greifswald ausgewerteten Akten der Hufenklassifikation 1717 und der Visitation 1719.  Er entdeckte dabei, daß jeweils 2 Protokolle der Rügenwalder Kämmereidörfer vorhanden waren, die sich leicht unterscheiden. Er liefert Angaben zum Hintergrund der Befragung und interpretiert die Ergebnisse.  Schließlich vergleicht er sie mit seiner  Auswertung der Stolper Kämmereidörfer.

Der Autor selbst meint: “Ich habe viel über das schwere Leben unserer Vorfahren gelernt.”

Das Buch hat 98 Seiten Din A 4, ist broschiert und kostet 15 € inkl. Versand in Deutschland. Zu bestellen beim Autor Dr. Hermann Seils

Bibliotheca Bardensis – Kirchenbibliothek Barth

So etwas liest man gerne: Der Bestand ist nun also gerettet und konservatorisch angemessen untergebracht. Er ist  zudem bei Führungen und für Forscher zugänglich und wird nach und nach digitalisiert.

Abb. aus: Preclarissima et inestimabilis doctrine atq[ue] vtilitatis Diui Aurelij Augustini Sermonu[m] opera von Aurelius Augustinus aus der Bibliothek des Reformators Johannes Block

Abb. aus: Preclarissima et inestimabilis doctrine von Aurelius Augustinus aus der Bibliothek des Reformators Johannes Block, Digitalisat Uni Greifswald

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2012 – Jahr der Neuerscheinungen

Der Pommerscher Greif brachte 2012 die meisten Buchpublikationen seit seinem Bestehen heraus und wartet aktuell mit besonderen Angeboten (siehe Anzeige als pdf) auf.

Publikationen

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Jetzt schimmelt es in Greifswald

Henry Winkles Greifswald Marktplatz von Südwesten

Greifswald, Marktplatz von Südwesten um 1840 (Nach einer Zeichnung von Johann Gabriel Friedrich Poppel)


Aus dem Stadtarchiv Greifswald kommen jetzt – nach der Katastrophe in Stralsund – die nächsten vorpommerschen Hiobsbotschaften über Schimmelbefall.
Laut einer Pressemitteilung der Stadt ” trat im September 2012 Schimmelpilzbefall auf Archivalienverpackungen wie Kartons und Schürzen in einem Magazin in der Arndtstraße auf, der sich seitdem langsam ausbreitet. Auch mehrere Regalböden sind befallen.”…
“Außerdem weise ein relativ geringer Teil des Archivguts ältere Feuchtigkeitsschäden und Schimmel auf. Dabei handelt es sich zum Teil um vorgeschädigte Archivalien mit abgestorbenen Schimmelpilzkulturen. Für ein Archiv mit jahrhundertealten Beständen sei das jedoch nicht ungewöhnlich und liege im normalen Rahmen, so das Kulturamt. Seit Jahren wird dieses Archivgut entsprechend der vorhandenen Haushaltsmittel schrittweise dekontaminiert und restauriert. Jährlich gibt die Stadt dafür zwischen 10.000 und 20.000 Euro aus, seit 2008 insgesamt 70.200 Euro. Von dieser Summe wurden 12.500 Euro durch das Land gefördert.” Weiterlesen

Neuerscheinungen

Der Information 61  der AG für pommersche Kirchengeschichte entnehmen wir diesen Hinweis auf drei Neuerscheinungen:

Greifswald 1951

Greifswald 1951 Bundesarchiv, Bild 183-11021-0006 / CC-BY-SA [CC-BY-SA-3.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

1. Im Landeskirchlichen Archiv in Greifswald lagern zahlreiche Berichte von Pfarrern der Kirchenprovinz Pommern, die über den Zusammenbruch 1945 und die Situation der einheimischen Bevölkerung in Hinterpommern und Stettin sowie der Flüchtlinge aus Ost- und Westpreußen in den Monaten und Jahren danach berichteten. Diese Briefe, in der Regel an das 1945 von Stettin nach Greifswald verlagerte Konsistorium gerichtet, bilden jetzt neben weiteren Berichten anderer Zeitzeugen die Grundlage für folgende Dokumentation:

Horst Rubbert, Willi Neuhoff, Peter Wessalowski, Horst Jeschke und Detlef Kirchner, Vertreibung der deutschen Bevölkerung 1945-1947 – Vertreibungslager in Stettin (= Stettiner Heft Nr. 19, hg. vom Historischen Arbeitskreis Stettin). – Lübeck: Historischer Arbeitskreis Stettin 2012. 117 S. mit zahlr. Abb. und teils farbigen Karten. Bezug über: Haus Stettin, Hüxterdamm 18A, 23552 Lübeck, Tel. 0451-796742, E-Post:  Detlef Kirchner Weiterlesen

Der rote Faden – Stralsund

Chor der Kirche des Katharinenklosters in Stralsund - Fritz Rackow - Linolschnitt

Chor der Kirche des Katharinenklosters in Stralsund – Fritz Rackow – Linolschnitt
aus: Unser Pommerland 1929

Hermann Hoogeweg, bis 1923 Leiter des Staatsarchivs Stettin,  beschreibt in einem Artikel, der 1928 in den Baltischen Studien erschienen ist,  ”Die Entstehung des Stralsunder Stadtarchivs”. Da mich dieses Thema Stralsund derzeit nicht mehr loslässt,  war ich natürlich neugierig und fand erstaunlich viele Parallelen zur heutigen Situation,  die sich seit der Vergangenheit wie ein roter Faden durch die Geschichte ziehen. Weiterlesen

Weltkulturerbe Stralsund – Wismar – Unesco

Logo Weltkulturerbe

Logo Weltkulturerbe, Quelle wikimedia commons, public domain

“Die UNESCO hat die Altstädte von Stralsund und Wismar gemeinsam als repräsentatives Beispiel für das kulturelle Erbe der Hanse in die Welterbeliste aufgenommen.”  Zitat von der Seite der deutschen Unesco      Weiterlesen