Das Pastoren-S

Heute in irgendeiner Mailingliste -es könnte jede sein, weil das Problem immer wieder auftritt – die Bitte um Lesehilfe:

leihse

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Wendische Götter

Bei den Digitalisaten der Universitätsbibliothek Düsseldorf fand ich die folgende Lithografie. Manche Namen waren mir total unbekannt, andere kennt man von Orts-oder Familiennamen im pommerschen Raum.

Götzenbilder der alten Wenden,
Verfasser Teichgräber, Heinrich Wilhelm
Erschienen Dresden : Eduard Pietzsch, 1842

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Vornamen im Wandel der Zeit

Ob es die Rufnamen in einer “Fernsehfamilie” sind wie Sarafina, Jeremy Pascal, Lavinia, Calantha, Estefania und Loredana oder Kombinationen wie Chantal Schmitz und Kevin Meier, die Wahl der Vornamen ist immer Geschmackssache und auch der Mode unterworfen.
Schon Theodor Fontane schreibt in seinem “Stechlin”  : ”Diese Worte – wie denn der Eltern Tun nur allzu häufig der Mißbilligung der Kinder begegnet – richteten sich in Wirklichkeit gegen seinen dreimal verheiratet gewesenen Vater, an dem er überhaupt allerlei Großes und Kleines auszusetzen hatte, so beispielsweise auch, daß man ihm, dem Sohne, den pommerschen Namen »Dubslav« beigelegt hatte. »Gewiß, meine Mutter war eine Pommersche, noch dazu von der Insel Usedom, und ihr Bruder, nun ja, der hieß Dubslav. Und so war denn gegen den Namen schon um des Onkels willen nicht viel einzuwenden, und um so weniger, als er ein Erbonkel war. (Daß er mich schließlich schändlich im Stich gelassen, ist eine Sache für sich.) Aber trotzdem bleib’ ich dabei, solche Namensmanscherei verwirrt bloß. Was ein Märkischer ist, der muß Joachim heißen oder Woldemar. Bleib im Lande und taufe dich redlich. Wer aus Friesack is, darf nicht Raoul heißen.” Weiterlesen

Entwicklung einer Namenreihe

Deckblatt: Die deutschen Familiennamen, 2. Auflage

Umschlag: Die deutschen Familiennamen, 2. Auflage

Professor Karl Albert Heintze (ausführliches Porträt) aus Naugard hat mit seinem Buch ” Die deutschen Familiennamen: geschichtlich, geographisch, sprachlich”, Halle, erste Auflage 1882 einen wichtigen Beitrag zur Namenforschung in Deutschland geleistet. Weitere Auflagen wurden durch Prof. Dr. Paul Cascorbi, Hann. Münden, herausgegeben und der “Heintze-Cascorbi” ist ein Standardwerk der Onomastik (Namenforschung)  geworden. Sie finden die zweite Auflage 1903  und die dritte Auflage von 1908 bei archive.org

Als Beilage findet sich in diesem Buch die “Entwicklung einer Namenreihe” während der Neuzeit. Heintze benutzte hierfür die Kirchenbüchern der Gemeinde Wachholzhagen (Kreis Greifenberg, Pommern) die bis 1586 zurückreichen und stellte so die Veränderungen der dort vorkommenden Familiennamen im Laufe der Zeit dar.
Entwicklung einer Namenreihe während der Neuzeit, pdf

Ein schöner Beleg für die Veränderlichkeit der Familiennamen und ein Hinweis für diejenigen, die in Anfragen z.B. oft schreiben: “Mich interessiert nur die Schreibweise Maier mit ai, alle anderen sind nicht mit mir verwandt”.

Weitere Hinweise auf Nachschlagwerke zu der Frage “Was bedeutet mein Name” finden Sie auf unserer Literaturseite unter dem Punkt Namenforschung oder im Artikel “Was bedeutet mein Familienname”

Was bedeutet mein Familienname?

Diese Frage steht oft am Anfang der Familienforschung und bildet den Auslöser, nach der Herkunft der Vorfahren zu suchen.
Die Namenforschung oder Onomastik geht dieser Frage, aber auch der Frage nach der Herkunft von z.B. geographischen Namen nach. Weiterlesen