Insel Rügen 1907

Kurzmitteilung

Insel Rügen 1907

Strandleben in Göhren auf Rügen 1907
Schöne Postkartenansichten aus der Jahrhundertwende bietet das Bändchen „Insel Rügen“, 1907 herausgegeben von der Gesellschaft zur Verbreitung Klassischer Kunst http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN1005489238/1/

Namensverzeichnisse Rügen

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Namensverzeichnisse Rügen

Namenverzeichnisse zu etlichen Taufregistern Rügens neu online beim Arbeitskreis Familiengeschichte Vorpommern
http://www.familiengeschichte-vorpommern.de/neu-in-unserem-bestand.html
Bild: Kirche in Trent, By Klugschnacker (Own work) [CC BY-SA 3.0 ], via Wikimedia Commons

Baumeister verewigt sich 1455 in Kirche

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Baumeister verewigt sich 1455 in Kirche

Schöne Geschichte: Ein Selbstportrait aus 1455 wird in der Kirche in Lancken-Granitz auf Rügen entdeckt: Der Baumeister Nikolaus

http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Ruegen/Baumeister-verewigt-sich-1455-in-Kirche

Ein kleines Wirtschaftswunder

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Ein kleines Wirtschaftswunder -Schlämmkreide auf Rügen

Die erste deutsche Kreidefabrikation entstand 1840 bei Greifswald. Gründer war der als Altertumsforscher berühmt gewordene Friedrich von Hagenow, der auch als tüchtiger Geschäftsmann galt.
Wenige Jahre nach der Greifswalder Fabrik ging 1845 in Saßnitz die erste Schlämmkreide auf Rügen in Betrieb. Um die Jahrhundertmitte arbeiteten bereits zehn Kreidewerke auf der Insel, 1900 waren es über 20. Neben dem südrügenschen Gebiet um Altkamp, Poseritz und Dumsevitz entwickelte sich vor allem die Halbinsel Jasmund mit ihren reichen Vorkommen und günstigen Abbaumöglichkeiten zum Zentrum der Kreidefabrikation. Die ersten 200 t Schlämmkreide wurden in Quoltitz, im Norden Jasmunds, gewonnen. Das Saßnitzer Werk war bald das bedeutendste der Insel.

Kreide abzubauen und zu verarbeiten war eine gefährliche und anstrengende Tätigkeit. Mit Spitzhacken schlugen die angeseilten „Schlämmer“ an der steilen Abbruchwand die Kreide los. Mittels Loren wurde dann das mit Fremdkörpern verunreinigte Material in das „Rührwerk“ gebracht und dort in Wasser gelöst und gesäubert. Nach einer Trocknungszeit von mehreren Wochen, wenn sich der Feuchtigkeitsgehalt auf etwa 5% vermindert hatte, war die Schlämmkreide versandfertig.
Der gesamte Herstellungsprozess beruhte im wesentlichen auf manueller Arbeit, genauer gesagt auf schwerster körperlicher Plackerei. Daran änderte auch wenig, dass gegen Ende des 19.Jh.Teilbereiche der Produktion -zumeist das „Rührwerk“ – mechanisiert wurden. Kinderarbeit war in der Kreideindustrie gang und gäbe, In den 20er Jahren, als auf Rügen so viel Kreide gebrochen wurde wie nie zuvor, lebten an die 500 Familien von der Arbeit in den Kreidewerken. (Quelle http://ift.tt/2yUj0WJ)
Heute gibt es nur noch eine Schlämmkreidefabrik auf Rügen.

https://bodendenkmal.wordpress.com/2017/10/08/ein-kleines-wirtschaftswunder/
Besonders interessant der in diesem Artikel verlinkte Artikel „Die Entwicklung der Rügenschen Kreideindustrie bis zum 1. Weltkrieg“ http://ift.tt/2xvpvOD

Zur Geschichte von Sassnitz

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Zur Geschichte von Sassnitz

So gilt bis heute das Werk von dem Sassnitzer Max Koch „Zur Geschichte von Sassnitz“ (1934) trotz seines Alters als Referenz für eine Sassnitz – Forschung. Der gebürtige Sassnitzer vermied es dabei, seinen Heimatort durch Übertreibungen hervorzuheben, sondern legte auch Missstände und dergleichen dar. Durch seine Forschung im ehemaligen Staatsarchiv Stettin konnte er Quellen benennen, die nach dem 2. Weltkrieg als verloren galten. Auch hatte Koch die Möglichkeit, Personen für seine Forschung heranzuziehen, die Sassnitzer Geschichte erlebt und zuweilen auch mitgestaltet haben.
Quelle: https://www.edition-pommern.com/leseprobesassnitz

Jetzt online:
Zur Geschichte von Sassnitz,  Sassnitz 1934 von Max Koch http://pbc.gda.pl/dlibra/docmetadata?from=rss&id=65200