Lapidarium in Rügenwalde

Kurzmitteilung

Lapidarium in Rügenwalde

Unser Thema im November: Friedhöfe – zerstört- restauriert- erhalten
Lagen alte Friedhöfe in Polen nahe der Kirche, die ja als katholische Kirche weitergenutzt wird, sind sie auch noch heute oft gepflegt oder als Lapidarium hergerichtet. Eine schöne solche Erinnerungsstätte ist in Rügenwalde – Darlowo direkt an der Wand der Marienkirche. Die Tafel sagt:
„An dieser Stelle befand sich vor vielen Jahren ein Kirchhof. Die namenlosen Toten ruhen in Frieden. Heute stehen hier Grabdenkmäler von den ehemaligen Friedhöfen in Rügenwalde, Zizow, Barzwitz, Borkow, Damshagen, Pirbstow…Die Zeit hat Schaden der Zerstörung und des Vergessen hinterlassen, aber stärker als Grabesstille ist das Gedenken, das in den Herzen lebt.Es kann nicht zum Schweigen gebracht werden. Wir schicken unsere Gebete zu Gott für alle Verstorbenen dieser Erde, deren Erbe eine neue Generation pommerscher Menschen übernommen hat.“
Bilder: http://adventure65.bloog.pl/id,330356252,title,DARLOWO-LAPIDARIUM,index.html?smoybbtticaid=61a34b

http://www.polskaniezwykla.pl/web/place/gallery,1,22450.html
http://eksploratorzy.com.pl/viewtopic.php?f=169&t=5036

Johannes Bugenhagen

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Johannes Bugenhagen

Im Schloss in Rügenwalde findet seit dem 24.10. eine Ausstellung zum Thema „Bugenhagen“ statt, die aus dem Haus des deutschen Ostens in München stammt. Dort in München ist die Ausstellung noch bis zum 21.12 zu besuchen.
http://www.hdo.bayern.de/veranstaltungen/kalender/index.php#Oktober

Historische Stadtpläne Polen

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Historische Stadtpläne Polen

Die Seite http://stareplanymiast.pl/ sammelt historische Stadtpläne aus Polen. Wenn man den polnischen Namen der gesuchten Stadt kennt, findet man im Menu w/g miast in der Kopfzeile auch viele pommersche Städte. Ganz unten auf der jeweiligen Seite findet sich auch der Link zum Projektion der historischen Karte auf einen modernen Google-Plan „Bezpośredni link do nakładki:“ Die Transparenz lässt sich dort oben rechts mit einem Schieber einstellen, so kann man moderne Straßennamen für historische Bezeichnungen finden.
Enthalten: Belgard, Rügenwalde, Kolberg, Köslin, Rummelsburg, Schneidemühl, Schlawe, Stolp, Stettin, Stargard, Swinemünde, Treptow, Stolpmünde, Flatow, Falkenburg.

Notgeld in den Städten Rügenwalde/Darłowo, Köslin/Koszalin, Pollnow/Polanów, Zanow/Sianów und Schlawe/Sławno

Kurzmitteilung

Notgeld

Grzegorz Chmielecki hat ein Buch „Notgeld in den Städten Rügenwalde/Darłowo, Köslin/Koszalin, Pollnow/Polanów, Zanow/Sianów und Schlawe/Sławno“ geschrieben.

Notgeld

Zusammenfassung: Die vorliegende Arbeit von Grzegorz Chmielecki behandelt das Thema „Notgeld in den Städten Rügenwalde/Darłowo, Köslin/Koszalin, Pollnow/Polanów, Zanow/Sianów und Schlawe/Sławno“. Das provisorische Geld wurde von Institutionen und Firmen aus den genannten Ortschaften in den Jahren 1917 bis 1923 herausgegeben. Die Arbeit besteht aus sieben Teilen. Teil 1 enthält allgemeine Informationen über das Notgeld. Der Autor stellt die verschiedenen Emissionen und die Geschichte des Geldes vor, aber auch die angewandten Sicherungstechniken bei Geldscheinen, so wie die in der Produktion verwerteten Materialien. In den anderen fünf Abschnitten wird das Notgeld aus den verschiedenen Ortschaften, die die Scheine emittiert haben, besprochen. Die Beschreibungen sind chronologisch angeordnet und mit Illustrationen einiger Abarten der Banknoten versehen. Natürlich so weit sie identifiziert wurden. In der Klassifizierung beachtete man u. a. die zum Druck verwendete Papiersorte, die Art der Wasserzeichen, die laufenden Nummern, grafische Elemente und den Schnitt der Lettern. Teil zwei zeigt die Emission der Rügenwalder Notgeldscheine aus den Jahren 1917-1923 und die der Rügenwaldermünde von 1920-1921. Die meisten wurden von der Stadtgemeinde Rügenwalde herausgegeben. Die Rügenwaldermünde war selbständiger Emittent ihres Geldes. Die Fleisch- und Wurstfabrik Georg Schmidthals hat gegen Ende der Inflationszeit eigenes Notgeld gedruckt. Der Autor beschreibt insgesamt 31 verschiedene Nominale aus Rügenwalde und der Münde.
In Teil drei werden Notgeldscheine aus Köslin beschrieben, Jahre 1921-1923. Der Autor bespricht 25 verschiedene Ausgaben. Das Pollnower Notgeld aus den Jahren 1918-1923 wird in Teil vier dargestellt. Zusammen 13 verschiedene Banknoten. Teil fünf befasst sich mit Dokumenten, die das Stadtamt in Zanow in Sachen Notgelddruck erhalten hat. Die Vorschläge enthielten Druckproben von Scheinen aus anderen Gemeinden. In Endeffekt hat die Stadt Zanow kein Notgeld emittiert. In Teil sechs beschreibt der Autor Emissionen von Notgeld aus den Jahren 1917-1923, gedruckt in Stadt und Kreis Schlawe. Zusammen 13 Nominalien.
Der letzte, siebte, Abschnitt enthält eine Liste der Personen, die mit der Herausgabe von Notgeld verbunden waren. Unter ihnen befinden sich Vertreter der Regierung, Bürgermeister, Stadträte und Firmenbesitzer, die für den Druck der Geldscheine und Prägen der Münzen verantwortlich waren. In dieser Ausgabe befinden sich 211 Abbildungen von Wertpapieren aus folgenden Sammlungen: Deutsche Bundesbank in Frankfurt am Main, HVB Stiftung Geldscheinsammlung in München, Museum Mittelpommerns in Slupsk, Staatliches Archiv in Szczecin, Karl-Christian Boenke aus Bonn, Zbigniew Wojtkiewicz aus Koszalin und Grzegorz Chmielecki aus Darlowo, Autor der Arbeit. Übersetzung a. d. Polnischen – L. Brygida Jerzewska

 

Beispielseiten und Bezugsquellen auf http://www.ipomorze.pl/pieniadz_zastepczy_miast_i_gmin_powiatu_slawienskiego_i_koszalinskiego_oraz_koszalina,1498995947.html

Jan Koneffke

Ein wichtiges Buch zum Thema „Eltern die Schreckliches erlebt haben und nicht darüber sprechen“, ist „Ein Sonntagskind“ von Jan Koneffke, für das der Autor jetzt den Uwe-Johnson-Preis erhielt. Er schreibt über seinen Vater Gernot Koneffke (* 28. August 1927 in Lauenburg, Landkreis Lauenburg i. Pom.; † 17. März 2008). Der erste erfolgreiche Roman von J. Koneffke handelt in Pommern: „Eine nie vergessene Geschichte“, ein Panorama vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zu Kriegsende und Flucht 1945. Felix Kannmacher wächst mit drei Brüdern im Ostseestädtchen Freiwalde auf. (=Rügenwalde) http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/Jan-Koneffke-erhaelt-Uwe-Johnson-Preis,nordmagazin37962.html

Buchtipps zum 1. Advent

buecher

Reicher Lesestoff rund um Pommern

Welches Buch würden Sie sich zu Weihnachten wünschen oder einem an Pommern Interessierten schenken? Diese Frage stellten wir an unsere Mitglieder und Besucher unsere Facebookseite. Eine erstaunliche Vielfalt von Büchern kam zusammen: Altbekanntes und Flammneues, Nachdenkliches und Unterhaltsames. Es dürfte eigentlich für jeden etwas Interessantes in diesem pommerschen Potpurri enthalten sein. Manche Bücher sind bereits vergriffen, in der Regel aber bei Antiquariaten gut zu finden. Also: Viel Spass beim Aussuchen und dann beim Lesen. Weiterlesen

Streifzüge durch Pommern

Ein schönes vorweihnachtliches Geschenk hat uns die „Pomorska biblioteka cyfrowa“ mit der Digitalisierung aller Bände der „Streifzüge durch Pommern“ von Hans von der Dollen gemacht, danke und dziękuję bardzo!

In den „Jahresberichten der Geschichtswissenschaft, Band 8, 1889“ heisst es sinngemäß: Dollens Streifzüge durch Pommern, obgleich belletristisch erbaulich und nicht ohne Phantasiebilder geschrieben,  gewähren dem Forscher in leichter Weise eine gute örtliche Kunde.

Der Pommern-Bibliograph Spruth schreibt: kulturgeschichtlich und genealogisch wertvoll.

Hans von der Dollen (wer weiß etwas biographisches zu ihm?) beschreibt in vier Bänden, die jeweils aus mehreren Teilen bestehen, Landschaft und Geschichte der von ihm besuchten Regionen, gespickt mit vielen historischen Anektoden und Sagen und Erzählungen der jeweiligen Region.

Alle Bände lassen sich als DJVU-Dateien problemlos auf den eigenen Rechner laden und so in Ruhe offline schmökern.

 
Kirche in Ducherow

Kirche in Ducherow (Verlagsort der ersten Bände), Foto von Concord (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

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