Die Lehrerfamilie Pommerening in Stemnitz

In der Digitalen Bibliothek des Pommerschen Greif haben wir jetzt die Dorfgeschichte von Stemnitz, Kreis Schlawe veröffentlichen können, die uns vom Sohn zur Verfügung gestellt wurde. Der spätere Lehrer Günther Pommerening widmet diese Dorfgeschichte 1935 seinem Großvater, dem früheren Lehrer Peter Pommerening. Sein Sohn erzählt über die Familie:

Mein Vater Günther Pommerening, Verfasser der Stemnitzer Dorfchronik, wurde am 21. November 1912 in Stemnitz als Sohn des Dorflehrers Herbert P. (geb. 1882) und seiner Frau Elna geb. Schüttpelz geboren.

Stemnitz mit der Schule auf einer Ansichtskarte von 1900

Stemnitz mit der Schule auf einer Ansichtskarte von 1900 mit freundlicher Genehmigung von http://fotopolska.eu

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Streifzüge durch Pommern

Ein schönes vorweihnachtliches Geschenk hat uns die „Pomorska biblioteka cyfrowa“ mit der Digitalisierung aller Bände der „Streifzüge durch Pommern“ von Hans von der Dollen gemacht, danke und dziękuję bardzo!

In den „Jahresberichten der Geschichtswissenschaft, Band 8, 1889“ heisst es sinngemäß: Dollens Streifzüge durch Pommern, obgleich belletristisch erbaulich und nicht ohne Phantasiebilder geschrieben,  gewähren dem Forscher in leichter Weise eine gute örtliche Kunde.

Der Pommern-Bibliograph Spruth schreibt: kulturgeschichtlich und genealogisch wertvoll.

Hans von der Dollen (wer weiß etwas biographisches zu ihm?) beschreibt in vier Bänden, die jeweils aus mehreren Teilen bestehen, Landschaft und Geschichte der von ihm besuchten Regionen, gespickt mit vielen historischen Anektoden und Sagen und Erzählungen der jeweiligen Region.

Alle Bände lassen sich als DJVU-Dateien problemlos auf den eigenen Rechner laden und so in Ruhe offline schmökern.

 
Kirche in Ducherow

Kirche in Ducherow (Verlagsort der ersten Bände), Foto von Concord (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

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Wiedereinweihung des Kriegerdenkmals in Sydow

Der folgende Beitrag von Dr. Jürgen Lux wurde für  das „Rummelsburger Land“, die Mitteilungen des Heimatkreises Rummelsburg in Pommern, geschrieben und dort im Heft 3/2014 veröffentlicht. Wir danken für die Genehmigung zur online-Veröffentlichung.

Wiedereinweihung des Kriegerdenkmals und Stiftung zweier Kirchenfenster mit den Wappen der früheren Patrone in Sydow

Von Jürgen Lux
Im Westen unmittelbar angrenzend an den Papenzinsee und damit in enger Nachbarschaft zum Kreis Rummelsburg, befindet sich die ehemalige Landgemeinde Sydow. Es bestanden vor dem Krieg vielfache geschäftliche und familiäre Beziehungen zwischen den Bewohnern der Landgemeinde Selberg B im westlichen Kreis Rummelsburg und den Bewohnern des nur 5 km entfernten Kirchdorfes Sydow im Süden des Kreises Schlawe, der damals auch Bahnanschluss hatte. Ende des 16. Jh. und im ersten Drittel des 17. Jh. besaß die Familie v. Lettow Teile des Gutes Sydow. Amalie v. Lettow aus dem Hause Groß Reetz, geboren am 1.8.1798 in Pritzig als Tochter des Karl Ernst Ludwig v. Lettow (1748-1826) und der Anna Charlotte Amalie v. Lettow, geb. v. Rehbinder (1770-1857) heiratete zu Ostern 1827 in der Pritziger Kirche den königlich-preußischen Leutnant Ferdinand Wilhelm v. Woedtke, Herr auf Sydow B.
Wer von Pollnow kommend, am Ortseingang von Sydow mit dem Auto die Linkskurve passiert, der kommt an dem alten deutschen Kriegerdenkmal
für die Gefallenen des 1. Weltkrieges vorbei. Bereits 1945 oder kurz
danach wurde der preußische Adler entfernt und die deutsche Inschrift
mit einem polnischen Text zubetoniert. Niemand hat es gewagt, diese „Umgestaltung“ anzutasten, bis weit nach 1990.

Dorfkriche Sydow

Die im Jahre 2011 restaurierte Sydower Dorfkirche, von
Süden. Foto: Jürgen Lux, Mai 2014

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Günter Machemehl – Biographie

Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Erwin Jenett in bewundernswerter Weise mit dem künstlerischen Nachlass seines Schwiegervaters Günter Machemehl. Unzählige Ausstellungen mit seinen Bildern in Deutschland, aber auch sehr oft in Polen, begleitete Künstlerreisen und eine interessante Buchedition der Briefe zwischen Machemehl und Hermann Hesse werden jetzt von einer umfangreichen Biographie aus seiner Feder ergänzt.

Der Hof – Günter Machemehl

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„Als der Osten noch Heimat war – Pommern“

Film von Gerald Endres und Ute Bönnen
Einer der wenigen wirklich interessanten und schönen Filme über Pommern mit alten und neuen Bildern und Berichten von Zeitzeugen, Erstausstrahlung im WDR 2009. Unbedingt sehenswert!
Wer den Film im Fernsehen verpasst hat, kann ihn sich jetzt bei youtube ansehen.

Gutshaus von Zitzewitz in Zezenow, Kreis Stolp

Gutshaus der von Zitzewitz in Zezenow, Kreis Stolp

Das Bild stammt von der Seite der Autoren des Films

Neue Digitalisate

Die polnische „Digitale Bibliothek Pommern“ hat wieder interessante Literatur digitalisiert und veröffentlicht zum Kreis Cammin, der Stadt Schlawe und der pommerschen Geschichte.
Es handelt sich im Einzelnen um:
Pommersche Geschichtsbilder
Rudolf Hanncke Stettin 1899
Inhaltsverzeichnis S. 8 des Digitalisates
Das Wallensteinsche Kriegsvolk in Pommern, Die Insel Wollin, Zur pommerschen Hansegeschichte, Die Camminer Bischöfe, Friedrich der Große und die Pommern u.v.m.
Chronik der Stadtgemeinde Schlawe i. Pommern
August Stoebbe, Schlawe 1898
Kirchenbuch-Auszüge : aus den Kirchenbüchern des Kreises Cammin i. Pommern und einiger benachbarter Parochien (bis zum Jahre 1888)
Autor: Ernst Matthias von Köller, (1841-1928), Politiker u.a.war er von 1868 bis 1887 Landrat des Kreises Cammin.
VJH 38, 1910, S. 329-392; 39,  Der Herold, Vierteljahrsschrift für Heraldik, Sphragistik und Genealogie
Enthält Angaben zu Geburten, Heiraten und Toten (nur adelige Familien) aus zahlreichen Gemeinden in und um Cammin.